August / September / Oktober 2001 - Große
O.T. Umfrage
Konzept, Auswertung und Diagramme von Helena Lehmann
| Unter allen Teilnehmern der Umfrage (57) ergab sich
folgende Altersabstufung.
Wir sind im BESTENALTER!
|
| 2 % |
aller Befragten
gaben keine Altersangabe |
| 6% |
aller Befragten
befinden sich in der Altersgruppe der 16 - 19 jährigen
|
| 16% |
aller Befragten
befinden sich in der Altersgruppe der 20 - 25 jährigen |
| 18 % |
aller Befragten
befinden sich in der Altersgruppe der 26 - 30 jährigen |
| 29 % |
und damit der größte
Prozentteil aller Befragten befinden sich in der Altersgruppe
der 31 - 36 jährigen |
| 18 % |
aller Befragten
befinden sich in der Altersgruppe der 36 - 40 jährigen |
| 5 % |
aller Befragten
befinden sich in der Altersgruppe 41 - 45 jährigen |
| 6 % |
aller Befragten
befinden sich in der Altersgruppe der 45 - 50 jährigen |

Das Gros der Interessentinnen und Aktiven für orientalischen
Tanz liegt also im Alterssegment zwischen 20 und 40 Jahren.
Die meisten Interessentinnen (29%) für orientalischen
Tanz liegen in der Gruppe der 31 - 36jährigen, die Anteile
der 26 - 30 jährigen und der 36 - 40 jährigen sind
gleich bei 18%. Fast ebenso stark mit 16% ist die Altersgruppe
der 20 - 25 jährigen. Mit 6% liegen die ganz "jungen"
(16 - 19 jährigen), gleich stark wie die "älteren
Semester" der 45 - 50 jährigen. Sofort gefolgt (5%)
von den 41 - 45 jährigen.
Folgende "Plazierungen" ergeben sich aus der Umfrage: |
| 1. Platz (29%) |
Altersgruppe der
31 - 36jährigen, |
| 2. Platz (18%) |
Altersgruppe der
26 - 30 jährigen und der 36 - 40 jährigen |
| 3. Platz (16%) |
Altersgruppe der
20 - 25 jährigen |
| 4. Platz (6%) |
Altersgruppe der
16 - 19 jährigen und 45 - 50 jährigen |
| 5. Platz (5%) |
Altersgruppe der
41 - 45 jährigen. |
Bei der Nennung der Familienverhältnisse wurde von
zwei Personen keine Angabe gemacht.
Auffallend und wohl normal ist, das alle 16-19jährigen
noch ledig sind.
Ab 20 - 25 Jahren ist jede 10. Frau schon verheiratet (wäre
die Umfrage repräsentativ).
In der Altersgruppe der 26 - 30jährigen gibt es fast
genauso viele verheiratete Frauen wie ledige, nur zwei nannten
als Familienstand geschieden.
In der Altersgruppe der 31-36jährigen sind ebenso viele
Frauen ledig wie verheiratet, die Nennung der Scheidungen
bleibt gleich, wie in der Altersgruppe der 26 - 30jährigen.
Ab 36 - 40 Jahren nimmt die ledige Fraktion merklich ab, die
meisten Frauen sind verheiratet, es gab allerdings in dieser
Altersgruppe eine Enthaltung.
Im Bereich der 41 - 45jährigen gibt es keine ledigen
Frauen mehr, wäre die Umfrage repräsentativ genug,
könnte man behaupten das jede zweite Frau in diesem Alter
geschieden ist.
Im Bereich der 45 -50jährigen erhöht sich der Anteil
der verheirateten Frauen gegenüber der geschiedenen sogar,
auf das Verhältnis 1:3. |

| Ergebnis - Familienstituation: Wir leben lieber allein!
Grob gesprochen setzt sich die Familienstituation der Befragten
folgendermaßen zusammen:
Ledig sind 50%, also die Hälfte aller Befragten die
orientalischen Tanz betreiben von Hobbytäzerin bis
Profi oder Studiobesitzerin.
Verheiratet sind 39% aller Befragten
Geschieden sind "nur" 9% aller Befragten und 2%
aller Befragten wollten hierüber keine Angaben machen.
Man kann also sagen das die Hälfte aller Frauen die
orientalischen Tanz als Hobby bis zum Profi ausüben,
schlicht und ergreifend Single ist - während immerhin
39% verheiratet und 9% geschieden sind.
Hier stellt sich die Frage ob Bauchtanz Scheidungen fördert,
nicht mehr.
Die Statistik belegt zwar einen Überhang der ledigen
Frauen, zeigt aber deutlich das 39% aller Befragten eine
Ehe führen die wahrscheinlich schon vor der Aufnahme
des Hobbys entstand.
Man könnte davon ausgehen das der Bauchtanz ein Singelleben
fördert, aber auch einer offiziellen Partnerschaft
mit kirchlichen und gesetzlichen Segen, nicht im Wege steht.
|


In dieser Statistik kann man erkennen in welchem Alter,
die im orientalischen Tanz aktiven Frauen, Kinder haben.
Es gab in fast allen Segmenten Teilnehmerinnen die diese Frage
nicht beantworten wollten.
In der Gruppe der 16 - 19jährigen sind alle die eine
Wertung abgaben, kinderlos.
Ebenso in der Altersgruppe der 20 - 25jährigen.
In der Altersgruppe der 26-30jährigen werden Einzelkinder
drei mal mehr angegeben, als zwei Kinder.
Die Angabe "keine Kinder" überwiegt auch hier
noch überragend.
Auch hier, wie in den Gruppen zuvor, gab es Enthaltungen.
In der Gruppe der 31 - 36jährigen liegt der Anteil der
Einzelkinder weit unter dem Durchschnitt.
Es gibt mehr als doppelt so viele Nennungen bei "zwei
Kinder", während die Nennungen bei "keine Kinder"
immer noch herausragt. Im Bereich der 36 - 40jährigen
liegt die Kinderlosigkeit plötzlich weit unter dem Durchschnitt.
Es gibt sogar Angaben mit 3 Kindern (2x). Im Bereich der 41
- 45jährigen scheint es keine Kinderlosigkeit zu geben,
dafür mehr Einzelkinder als zwei Kinder. Im Bereich der
Frauen von 45 - 50 Jahren gibt es ebenso viele Frauen ohne
Kinder, wie mit einem Kind. Zwei Nennungen gaben zwei Kinder
an. |

Ergebnisse: eigene Kinder - wir sind lieber kinderlos!
Bei der Gesamtheit der Nennungen nach Kindern ergibt sich folgendes
Bild.
| 52% aller Befragten sind kinderlos
(also über die Hälfte) |
| 19% aller Befragten haben ein
Kind |
| 16% aller Befragten haben zwei
Kinder |
| 3 Kinder haben nur 4% aller
Befragten |
| 9% der Befragten wollten über
ihre Kinder keine Angaben machen |

| PLZ Gebiet |
Verteilung
nach PLZ Gebiet |
| 0.... |
3
|
| 1.... |
1 |
| 2.... |
3 |
| 3.... |
5 |
| 4.... |
14 |
| 5.... |
8 |
| 6.... |
7 |
| 7.... |
4 |
| 8.... |
8 |
| 9.... |
1 |
| keine Angabe |
1 |
| Österreich |
1 |
| Schweiz |
1 |
Ergebnisse Schulbildung: Wir sind ziemlich schlau!
In der orientalischen Tanzszene gibt es keine Frauen ohne einen
Schulabschluß.
| Nur (!!) 5% aller Befragten
nannten Hauptschule als letzten Schulabschluß |
| 28% aller Befragten gaben als
Schulabschluß Mittlere Reife an |
| 19% aller Befragten besitzen
die Fachhochschulreife |
| 30% aller Befragten haben Abitur
|
| 18% der Abiturientinnen besitzen
dazu noch ein Studium |

Ergebnis - im Haushalt lebende Personen - Zwei bis Vier Leute
sind die Regel!
| Hier gab es wieder 4% Enthaltungen
zur Haushaltssituation. |
| 21% aller Befragten leben in
einem Single Haushalt - also alleine. |
| 29% aller Befragten leben mit
einem Partner oder einem Kind zusammen (2 Pers). Haushalt) |
| 18% aller Befragten leben mit
zwei Partnern oder einem Kind zusammen (3 Pers- Haushalt) |
| 24% aller Befragten leben in
der Idealvorstellung der deutschen Familie in einem 4 Personen
Haushalt (wir nehmen an das es sich um die Eltern und zwei
Kinder handelt) |
| Nur 4% aller
Befragten leben in einem 5 Personen Haushalt (wahrscheinlich
die Nennungen mit 3 Kindern oder es sind damit Eltern oder
andere Verwandte gemeint) |
| Niemand hat mehr als 6 Pesonen
im eigenen Haushalt leben. |

| Ergebnis - Personen im Haushalt unter 18 Jahren - wie
sind lieber kinderlos!
Ohne Bezug auf die vorangegangenen Ergebnisse nehmen zu
können (zu viele Enthaltungen von Anfang an, alleine
für diese Frage das Rekordergebniss von 18% die keine
Angaben machen wollten), kann man folgendes feststellen: |
| 45% aller Befragten haben keine
"Kinder", keine Person unter 18 Jahren im Haushalt
leben. |
| 21% aller Befragten haben immerhin
eine Person unter 18 Jahren im Haushalt leben. |
| 14% aller Befragten haben zwei
Personen/Kinder unter 18 Jahren im Haushalt leben. |
| Nur 2% aller Befragten müssen
3 Kinder unter 18 Jahren versorgen. |
| Mehr als 4 Kindern hat keine
Befragte zu versorgen. |
| (Interessant wäre dieses Ergebnis, weil es zeigen
könnte, wieviel Personen noch versorgungsbedürftig,
im Haushalt der Tänzerin leben. D.h. gibt es Personen
die auch von den Einnahmen des Tanzes (allgemein gesprochen)
mit ernährt werden. |
| Ergebnis Wohnsituation - Eigentum belastet! Wir mieten
lieber!
Die überwältigende Mehrheit aller Tänzerinnen
ist bekennende Mieterin einer Wohnung. (56%)
Ein eigenes Haus haben immerhin 23%, ein gemietetes Haus
12%, eine Eigentumswohnung besitzen nur 7%. |

Ergebnis Tanzerfahrung - wir haben eine Menge Erfahrung....
| 19 Teilnehmer der Umfrage tanzen
zwischen 5 und 10 Jahren |
| Gleichhoch, mit 13 Nennungen,
liegen die Frauen mit 3 - 5 und mehr als 10 Jahren Tanzerfahrung. |
| 8 Teilnehmer der Umfrage tanzen
1 - 3 Jahre, 4 Nennungen tanzen erst 1 Jahr. |

Ergebnis - wo tanzen wir heute? Workshops, Privatunterricht und
das Bauchtanz-Studio führen!
(Mehrfachnennungen waren möglich)
| 35% aller Befragten sind heute
in einem Studio f. orientalischen Tanz aktiv und/oder nehmen
noch Workshop Unterricht und/oder Privatunterricht. |
| 12% sind ihrem Vhs Kurs weiterhin
treu geblieben, allen Unkenrufen zum Trotz. |
| 9% bilden sich bei sonstigen
Anbietern von Kursen f. orientalischen Tanz weiter |
| 8% nehmen Unterricht in einem
Sportverein der Kurse im orientalischen Tanz anbietet. |
| 1% hat keine Möglichkeit
regelmäßig in einen Kurs oder ein Studio zu gehen. |

| Ergebnis - Wie viele Stunden pro Woche wenden wir für
orientalischen Tanz auf ? Wir sind alle sehr aktiv!
Etwas mehr als ein Drittel alle Befragten wenden nicht
mehr als 3 Stunden in der Woche für das Bauchtanztraining
auf.
Dicht gefolgt von 28%, die 3 - 6 Stunden in der Woche für
das Training aufwenden und 23% die bis zu 10 Stunden in
der Woche trainieren oder unterrichten.
Über 10 Stunden wenden immerhin noch 16% aller Befragten
für orientalischen Tanz auf.
Wenn man davon ausgeht das Schülerinnen mit einem
Kurs pro Woche, vielleicht auf zwei Unterrichtseinheiten
aufgeteilt, schon 3 - 6 Stunden verbrauchen, sind geschätzte
61% der abgegebenen Stimmen von Schülerinnen der Stufe
Anfänger bis, Fortgeschritten, zum Teil mit einigen
Auftritten in der Woche oder am Wochenende.
Bei 6 - 10 Stunden und über 10 Stunden ( 39%) kann
man schon davon ausgehen das es sich hier um eine Studiobesitzerin
/ Dozentin handelt, die auch selbst unterrichtet, also auch
ein höheres Trainingsniveau hat. Ebenso wie das Zusatztraining
für Gruppenauftritte oder eigene Workshops.
Eine Unterteilung in den Zweck des Trainings wurde nicht
abgefragt. |

| Ergebnis Frage nach eigenem Studio - wir sind lieber
ungebunden in Sachen Unterricht!
83% aller Befragten (dazu zählen auch Anfängerinnen,
die logischerweise noch kein Interesse an einem eigenen
Studiobetrieb haben können) haben kein eigenes Studio.
17% aller Befragten haben einen eigenen Studiobetrieb mit
Schülerinnen und Kursen. |

| Ergebnis - Wieviele Tänzerinnen unterrichten?
Wir sind sehr aktiv in der Weitergabe des Könnens!
55%, also über die Hälfte aller Tänzerinnen
(auch ohne Studiobindung) unterrichten.
45% unterrichten nicht (hier haben zwei Studiobesitzerinnen
NEIN angegeben, wir gehen davon aus das es entweder ein
Fehler war, oder das ein Studio schon so viele Dozentinnen,
freie wie im Studiobetrieb eingegliederte, hat das man sich
den "Luxus" erlauben kann Unterricht abzugeben). |
| Ergebnis - Wie lange besteht der eigene
Unterricht ? Wir beginnen mit dem eigenen Unterricht zu früh!
55% alle Befragten Teilnehmer der Umfrage unterrichten
selbst.
Von diesen Tänzerinnen haben 38%, also die absolute
Mehrheit, nur 1 - 2 Jahre selbst Unterricht bekommen.
Jeweils 23% haben 3 - 4 Jahre oder mehr als 6 Jahre Unterricht,
16% haben 4 - 6 Jahre selbst Unterricht erhalten.
Man kann also davon ausgehen das die Hemmschwelle selbst
zu unterrichten schon nach 1 - 2 Jahren überschritten
wird und die Tänzerinnen, die man durchaus als Anfängerinnen
oder Mittelklasse einstufen könnte, schon selbst ihr
Wissen in Kursen anbieten. Die überwiegende Mehrheit
der Tänzerinnen, insgesamt 62%, beginnt mit dem eigenen
Unterricht erst nach mindestens 3 - 4 , oder mehr Jahren
mit dem eigenen unterrichten.
Fraglich ist hier, inwieweit das Angebot der Ausbildung
zur Lehrerin für orientalischen Tanz in den ersten
beiden eigenen Unterrichtsjahren schon wahrgenommen werden
kann / wurde, um selbstkritisch den eigenen Unterricht,
besonders im Hinblick auf die gesundheitlichen Aspekte,
zu hinterfragen / zu verbessern. Faktisch ist ein eigener
Unterricht, auch für Anfängerklassen, nach nur
2 Jahren eigenem Unterrichtsniveau, viel zu früh. Fehler
in der Führung der Unterrichtsklassen, falsche Erklärungen
(nicht unbedingt aus Dummheit, aus Unwissen), mangelnde
Kenntnisse über die Techniken, Tanzfiguren, kulturelle
Hintergründe, geschichtliche Aspekte und mangelhaftes
Grundwissen über körperliche bzw. gesundheitliche
Bezüge werden die Regel sein. |

| Treten Sie vor Publikum mit orientalischen Tanzdarbietungen
auf? - Ja und wie! UND es gab nicht eine Enthaltung!!!
(kommerzieller Hintergrund)
Tanzen müssen wir, tanzen und nochmals tanzen - sonst
scheint die Welt unterzugehen. 86% aller Befragten tanzen
und wollen tanzen vor Publikum. Nur 14% alle Befragten sind
lichtscheu und treten nicht auf!
Wie wild sind wir auf den geheimnisvoll klingenden Künstlernamen?
Immerhin über die Hälfte aller Befragten hat
sich einen "neuen" Namen zugelegt.
Auf diesen exotischen Zusatz verzichtet aber auch fast die
Hälfte alle Befragten.
4% fanden diese Frage wohl zu intim und enthielten sich
einer Entscheidung.
|
| Ergebnis - Wo treten wir auf? Am liebsten tanzen wir
auf privaten Feiern!
Von den 88% Befragten die selbst auftreten ergab sich folgende
Lieblings Hitliste der "tanzbaren Events und Bühnen"
(Mehrfachnennungen waren möglich) |
| 1. Platz 27% |
private Feiern |
| 2. Platz 24% |
für Freunde |
| 3. Platz 21% |
im Unterricht |
| 4. Platz 15% |
im Restaurant |
| 5. Platz 13% |
auf Veranstaltungen
f. orientalischen Tanz (Shows, Messen) |
| Platz 1 + 2 - für Freunde/ private Feiern, ist
wohl das Startbrett aller Tänzerinnen. Beide Nennungen
dienen nicht unbedingt einem rein kommerziellen Zweck. Wir
gehen davon aus das maximal 50% der Auftritte, die als "private
Feiern" genannt wurden, auch wirklich gegen Bezahlung
erfolgten. Der Auftritt "unter Freunden" könnte
also zum Beginn einer Karriere als Tänzerin zählen,
als erste Feuerprobe.
Im Unterricht zu tanzen (z.B. bei Unterrichts- oder Kursfeiern,
als Abschlußfeier, als "Vortänzerin")
ist der gleiche nicht-kommerzielle und nicht allzu öffentliche
Schutzraum, in dessen Grenzen sich die ersten Erfahrungen
mit Publikum machen lassen. 21% aller Befragten nannten
diese Auftrittsmöglichkeit.
15%, also immerhin jede fünfte Tänzerin tritt
in Restaurants auf, vor völlig fremden Publikum und
für Entgelt. Fast ebenso hoch ist der Anteil der Frauen
die auch auf Shows und Messen für orientalischen Tanz
auftreten mit 13%. Wir gehen davon aus, das der Schritt
sich einem Fachpublikum und "Kolleginnen" zu stellen,
etwas mehr Mut erfordert, als im Restaurant vor Laien zu
tanzen, daher der kleine Abbruch. Ebenso unterstellen wir
ein Entgelt für die Tänzerinnen auf Shows und
Messen.
Zwar liegen die Nennungen der privaten Feiern sehr hoch,
doch kann hier ein rein kommerzieller Zweck nicht vorausgesetzt
werden. Die meisten Tänzerinnen bewegen sich am liebsten
in geschützten Räumen ( Freunde, Unterricht -
inges. 45% ). 28% wagen auch den Schritt "nach draußen"
in ein Restaurant oder auf eine Showbühne.
|

Ergebnis - Anzahl er eigenen Auftritte pro
Monat - nur so wenig?????
Wir gehen hier davon aus das es sich bei allen Engagements
um Mischformen aus kommerziellen und nicht-kommerziellen Auftritten
handelt. Seltsamerweise gab es hier wieder eine Menge Enthaltungen,
15% (wieso eigentlich?). Eine Dame die bei der Frage "ich
trete auf", Nein angab - ließ sich trotz ihres
NEIN, erweichen und gab zu das sie einmal im Monat dann doch
auftritt! (Seltsam, seltsam) Kaum zu glauben aber
wahr, fast jede zweite Tänzerin die bekennt auch auftreten
zu wollen, tanzt nicht öfters als einmal im Monat vor
Publikum (49%). Immerhin 21% haben 2 - 3 Auftritte im Monat,
13% sind an jedem Wochenende unterwegs, oder unter der Woche
bei Auftritten. 2% aller Befragten sei eine gute Steuererklärung
dringend angeraten, bei mehr als 5 Auftritten im Monat,
muß eine alte Frau lange für stricken um auf
diese Einnahmen zu kommen.
Also schafft es nur eine "besondere" Klasse von
Tänzerinnen ständig "auf Achse" zu sein? |

| Von den 55% der Tänzerinnen die selbst Unterricht
durchführen, verteilen sich die Gruppen die sie unterrichten
wie folgt:
(Mehrfachnennungen waren möglich)
Anfänger und Anfänger mit Vorkenntnissen werden
von allen unterrichtet
Ebenso Mittelstufe, obwohl es hier einige Nennungen gab
die nur Anfänger unterrichten.
Ab der Mittelstufe wird es enger mit dem Unterricht - einige
Dozentinnen sind vielleicht selbst noch nicht weiter als
Mittelstufe, daher ein Abbruch von 25% bzw.24% auf 16% -
die Fortgeschrittene unterrichten.
Masterclass wird wieder von weniger Dozentinnen unterrichtet,
auch hier glauben wir das es vielleicht am eigenen "Wissens-
und Könnensniveau" liegt, das nicht alle die Unterricht
geben, auch Masterclass unterrichten.
55% aller Befragten der Umfrage unterrichten selbst.
Von diesen Tänzerinnen haben 38%, also die absolute
Mehrheit, nur 1 - 2 Jahre selbst Unterricht bekommen.
50% der Frauen die unterrichten geben auf jedem Fall Anfängerunterricht.
Somit ist die Aussage das die meisten Frauen sehr früh
mit dem Unterricht beginnen zwar nicht entkräftet,
stellt sich aber schwächer dar - da vor allem Anfänger
unterrichtet werden. Trotz dem sollte nicht vergessen werden
das gerade die Anfängerfehler die am schwierigsten
zu behebenden sind, für spätere Dozentinnen und
daß Fehlhaltungen oder gar Schmerzen, in den Anfängerjahren
einer Schülerin, ihr nicht nur einen bleibenden körperlichen
Schaden zufügen, ihr auch die Lust auf die ganze Tanzart
nehmen können. |

Ich unterrichte im.....
Ergebnis Wenn Unterricht gegeben wird, dann "Wo wird
unterrichtet".....Privat und WS führen! Hier
eine Unterteilung der Unterrichtsstätten / Unterrichtsmöglichkeiten,
der Frauen die selbst unterrichten. (Mehrfachnennungen waren
möglich)
Spitzenreiter ist der Privatunterricht oder Workshop
40%
18% unterrichten in einem Studio, 12% haben sonstiges als
Unterrichtsstätte angegeben.
10% unterrichten an der Volkshochschule und
3% unterrichten Bauchtanz im Hochschulsport oder an der
Uni.
Jeweils 1% unterrichtet im Ausland, bei Grossveranstaltungen
(Messen, Shows), im Fitness-Studio, FABI, AWO, in eigenen
Räumen eines Vereins oder als Aushilfe und Vertretung.
Dies entspricht auch den Nennungen aller Teilnehmer, wo
heute der Unterricht stattfindet - mit den Frauen die nicht
unterrichten, also selbst Unterricht erhalten. Zur Erinnerung:
35% aller Befragten gaben an heute in einem Studio f. orientalischen
Tanz aktiv zu sein und/oder nehmen noch Workshop Unterricht
und/oder Privatunterricht.
12% sind ihrem Vhs Kurs weiterhin treu geblieben,
|
| Wenn wir unterrichten, dann wieviele Stunden?
Bloß nicht mehr als 6 Stunden in der Woche. Hier
wollten von den Unterrichtenden 3% keine Angaben machen.
38% unterrichten 1 - 3 Stunden in der Woche ihre Schülerinnen.
Fast genauso viele Frauen, 35% unterrichten schon bis zu
6 Stunden. Bis zu 10 Stunden unterrichten nur noch 12% aller
Befragten, und 10 bis 20 Stunden sind schon nur noch die
Hälfte der Frauen die es auch bis zu 10 Stunden "tun".
Mehr als 20 Stunden sind ebenfalls Ausnahmen und liegen
auch bei 6%.
Schaut man auf die Verteilung der Kinder oder die Familiensituation,
so ist verständlich das sich wenige Frauen mit 10 Stunden
in der Woche (also täglich 2 Stunden) mit ihren Kursen
und dem Tanz beschäftigen wollen. Die meisten Frauen
die unterrichten und Kurse oder sogar ein Studio haben,
sind verheiratet und haben Kinder. Partner und Kinder wollen
und sollen nicht vernachlässigt werden. Nur ältere
Personen, deren Kinder erwachsen sind, oder Personen die
ledig und kinderlos sind, können sich den Luxus eines
"Fulltime Bauchtanzjobs" leisten. |

| Wie groß ist die durchschnittliche Gruppengroesse
Ihrer Unterrichtsgruppen? Wir gehen in die Vollen!
Wenn wir schon unterrichten, dann muß das knallen!
Wir wollen volle Kurse, denn unter 5 Leuten macht das allen
keinen Spaß. Erst ab 10 Leuten in einem Raum kommen
wir richtig schön in Fahrt, da beschlagen Fenster und
die Luft wird dick. Ab 10 Personen und mehr, haben wir erst
das Gefühl das es so richtig funzt.
Mehr als die Hälfte aller Befragten haben Gruppen
zwischen 5 und 10 Personen (52%). Immerhin 31% unterrichten
schon Schulklassenstärken ab 10 und mehr Personen.
Der persönlichere Unterricht ist eher eine Seltenheit
bei 17%, die Gruppen bis zu maximal 5 Personen trainieren. |

| Was bzw. welche Leistungen bewerben Sie aktiv? Das wissen
wir nicht so genau! Oder? Tja, wenn wir das so
genau wüßten. Denn die meisten haben zwar Auftritte,
geben Unterricht, haben ein eigenes Studio und geben zu
auf Shows und ähnlichen Veranstaltungen aufzutreten
- aber Werbung? Nee, sowas machen wir nicht, wissen wir
nicht wie wir zu unserem "Glück" kommen?!?
Oder - wie geben es nicht zu! Oder - haben wir das nicht
mehr nötig?
Bei dieser Frage verwunderte die Stimmabgabe am stärksten
von allen bisherigen. Es wurden alle Stimmen ausgewertet
die: Auftritte haben, auftreten, unterrichten, Studios betreiben,
auf OT Veranstaltungen auftreten - all diese Tänzerinnen
haben diese Frage nicht beantwortet. Warum - das wissen
nur 27% aller derjenigen, die diese Frage nicht beantworteten.
Auch wenn der "gute Ruf" und die Mundpropaganda
schon so toll arbeitet, das man nicht mehr werben muß,
ist schon das "nette miteinander plaudern" über
den Aspekt "du ich trete auch auf" oder "ich
unterrichte dich gerne", Werbung in eigener Sache.
Diejenigen die wissen welche eigenen Leistungen sie
bewerben, haben folgendermaßen abgestimmt:
Auftritte und Unterricht liegen gleich hoch im Interesse
mit 27%. Die eigene Veranstaltung / Show wird auch noch
stärker beworben (8%) als das Studio (5%), wahrscheinlich
aus der Grunde weil nicht so viele Showorganisatorinnen
auch ein eigenes Studio besitzen, oder umgekehrt, man eher
mal eine Show macht, als gleich ein Studio zu eröffnen.
Die eigenen Veröffentlichungen wie Bücher, CD's,
Medien (??) werden noch etwas stärker als das eigene
Studio beworben (6%)
Man kann also sagen das es eine Schwemme an auftrittswütigen
und unterrichtswilden Tänzerinnen gibt, von denen nur
ein Bruchteil Lust hat, eine eigene Show zu veranstalten
und zu bewerben. Da stimmen einen die vielen "sachlichen"
Kritiken an größeren Veranstaltungen doch sehr
nachdenklich, denn nur ein Bruchteil der aktiven Tänzerinnen
kann mit einer solchen Erfahrung aufwarten, den Aufwand
bemessen und schlicht und ergreifend "mitreden". |

Welche Medien werden zur Werbung für
das eigene Studio / Unterricht benutzt?
Die eigene Homepage ist das A und O der Werbung für den
Unterricht/das Studio, 16% werben über die eigene Homepage.
Visitenkarten und Flyer/Handzettel folgen dicht auf mit 15%.
Gleich danach die verschiedensten Internet Rubriken, Veranstaltungskalender,
Foren und andere Kalender in die man sich eintragen kann,
auch ohne eigene Homepage (10%). Ungebrochen auch der Trend
zu den kostenlosen Kostproben des eigenen Könnens mit
9%. Auf das schlichte Post Mailing setzten schon wieder 6%
aller Befragten (Voraussetzung ist eine Adressdatenbank),
die privaten Kleinanzeigen nutzen 7%. Regionale Anzeigenschaltung
und Werbung auf dem eigenen Auto nutzen 4%, gleich danach
kommen überregionale Anzeigen mit 3% (wahrscheinlich
in den bekannten Szene-Medien). Auf Mundpropaganda und die
Werbung über den Bildungsträger verlassen sich "nur"
2% aller Befragten. Ganz unbeliebt oder zu neu sind Werbe
Emails oder die Bannerwerbung. |

| Rückläufe (in Gefühl und
Prozent) der Werbung für das eigene Studio / Unterricht!
Auch in den Angaben zu den Rückläufen
führt die Visitenkarte (16%) als bestes Mittel auf
sich aufmerksam zu machen. Mailings per Post (vorausgesetzt
man besitzt einen Adressenstand mit potentiellen Kunden)
zeigt mit 14% ebenfalls Erfolg. Mit 12% erfolgreichen Erfahrungen
gehen Flyer/Handzettel und private Kleinanzeigen gleich
stark an den Start. Verwunderlich aber es wurde so angegeben,
die überregionalen Anzeigen (11%) sollen wirklich verstärkt
zum Engagement als Dozentin beitragen, wir gehen davon aus
das es sich um Workshops handelt. Mit 7% Erfolgsaussichten
taucht die eigene Homepage aus der Fülle von Möglichkeiten
auf. Auf regionale Anzeigen und die bequeme Werbung durch
den Bildungsträger (6%), verlassen sich ebenfalls einige
Tänzerinnen mit nicht unbeachtlichem Erfolg. Plakate
nutzen anscheinend genausoviel wie kostenfreie Werbeauftritte
(4%) Schülerinnen oder ein Engagement als Dozentin
zu erhalten. Werbung auf dem Auto, zugegeben schlecht zu
messen, Bannerwerbung und Mundpropaganda sind die Schlußlichter
die kaum Nachhall hinterlassen.
Fazit: Natürlich ist es schwer den Rücklauf
aus der Werbemaßnahme zu messen, wer weiß wieviel
Menschen das Auto, die Homepage sehen? Wer weiß schon
wieviel sich das Plakat im vorbeigehen ansehen? Und wieso
fragt von den werbenden Tänzerinnen niemand die Interessenten
am Telefon, per Email höflichst und freundlichst wie
man denn nun auf sie kommt? DAS ist die einfachste Art herauszubekommen,
wie MAN auf MICH aufmerksam wird. Als Antwort auf die vielen
verzweifelten Kommentare "weiß ich nicht",
"schwer zu messen", "kann ich nicht sagen".
Die niedliche Antwort "kann ich nicht sagen, das macht
das Studio bei dem ich Unterricht gebe", in allen Ehren.
Wenn man schon für die Werbung "den Kopf mithinhält",
darf man auch ruhig mal fragen wieviele Leute das Mailing
bekommen und wieviele davon sich für DEINEN Workshop
melden! So kann man am sichersten den Rücklauf messen
- macht euch einfache Strichlisten, wenn ihr Werbung schaltet. |

| Welche Werbung wird für die Auftritte
benutzt? Die Visitenkarte (20%) wohl in Verbindung
mit dem kostenfreien Werbeauftritt (14%), führt ganz
eindeutig. Die eigene Homepage wird sehr intensiv zur Eigenwerbung
benutzt, sowie Flyer und Handzettel (10%). Mit 9% sind die
privaten Kleinanzeigen ebenfalls recht beliebt. Für
das Aufsetzen eines Post Mailings (6%) nehmen sich nicht
mehr ganz so viele Tänzerinnen Zeit. 4% machen Werbung
für sich auf dem eigenen Auto, 3% kleben Plakate, senden
Werbe Emails und schalten regionale Anzeigen. Überregionale
Anzeigen schalten nur 2%, noch weniger (1%) verlassen sich
auf die Mundpropaganda und die Bannerwerbung.
Der Rücklauf wurde nicht aufgenommen da die Angaben
zu gering waren (in der Anzahl der Nennungen).
Die Visitenkarte ist sich ein nützliches und leicht
herzustellendes, zu transportierendes Ding - aber man kann
sie nur verteilen, wenn man "Vorort" ist, den
Menschen der einen immerhin das erste Mal engagiert hat,
auch persönlich trifft und dort noch weitere Karten
verteilen kann. Als "Erstaquise" fällt die
Visitenkarte allerdings aus. Es sei denn man verteilt sie
in der Fußgängerzone.
Flyer und Handzettel oder die Homepage können auch
ohne den eigenen Auftritt "unters Volk" gebracht
werden, können verteilt werden, wecken Interesse und
fallen auf. Ein Mailing per Post setzt ebenfalls schon einen
Erstkontakt mit dem Kunden voraus, fallen also bei Erstkontakt
ebenfalls aus. Autowerbung, Plakate (nicht immer legal!)
ist eine sichere Sache überall auf sich aufmerksam
zu machen. Regionale Anzeigen sind ein sicheres Mittel "ins
off" zu werben, ohne schon vorher einen Kontakt gehabt
zu haben. Überregionale Anzeigen sind nur dann nützlich,
wenn man auch die Absicht hat von München bis nach
Hannover zu fahren, also von Organisatoren engagiert zu
werden, Nicht von Privatpersonen. Wir gehen anhand der Nennungen
davon aus das es nur schon "gesettelte" Tänzerinnen
sind, die aktiv werben. Neue Tänzerinnen, ohne Kontakte
oder gar Freunde, scheinen nicht zu werben oder verlassen
sich auf die Solidarität anderer Tänzerinnen in
die sie dann hineinwachsen. |

| Welche Werbung wird bei Shows / Events benutzt?
Plakate (12%), Internet Rubriken (11%) und Flyer/Handzettel
(11%) sind die am häufigsten genannten Maßnahmen,
wenn man eine Show plant. Zum ersten Mal und sehr erfolgreich
(13%) wird die lokale oder Szene Presse benutzt, ebenso
diverse Veranstaltungskalender genannt. 9% werben über
die eigene Homepage oder verschicken Werbung als Mailing
per Post. 8% schalten regionale Anzeigen, 6% werben auf
dem Auto mit der Show oder schalten private Kleinanzeigen.
5% verlassen sich auf ihre Ausstrahlung bei kostenlosen
Werbeauftritten. Mit 2% das breite Schlußlicht sind:
Visitenkarten, Werbe Emails, Mundpropaganda, Anzeigen überregional
und Bannerwerbung.
Der Rücklauf wurde nicht aufgenommen da sie Angaben
zu gering waren (in der Anzahl der Nennungen).
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