| Er lässt mir meine Hobbys
und ich ihm seine. :-)
Er verbietet es mir, er sagt er wird sich scheiden lassen,
wenn ich weiterhin auftrete. Seine leitende Stellung verbietet
es mir mich halbnackt vor anderen Männern hinzustellen
um zu tanzen.
Er unterstütz mich, kritisiert, gibt mir Ratschläge
und liest sogar unsere "Szene" Zeitungen, kommt
mit und beschäftigt sich auch damit.
Er unterstützt mich nicht und es interessiert ihn
auch nicht, was mit dem Tanz zu tun hat.
Solange ich es in einer anderen Stadt mache, hat er nichts
dagegen. Aber eigentlich nimmt er es mit Humor...
Mein Partner würde nicht unbedingt in der ganzen Welt
herumprahlen das ich Bauchtänzerin bin. Ich glaube
er weiß nicht so recht wie ernst er den OT
wirklich nehmen soll (so ganz offiziell). Er hält sich
da lieber im Hintergrund. Vielleicht ist es ihm auch eine
Spur peinlich (diese Glitzerkostüme und diese Musik
und so) - was er aber nie zugeben würde. Er möchte
mich ja nicht demotivieren.
Wenn ich von anderen gelobt werde, ist er aber sichtlich
stolz.
Mein Partner findet den Tanz an sich schön. Da ich
aber in letzter Zeit darüber nachdenke, auch öffentlich
zu tanzen, findet er es nicht mehr so toll. Er sagt, ich
solle nur für ihn tanzen und nicht für andere.
Seiner Meinung nach (er ist Araber) tanzen anständige
Frauen nicht öffentlich. Aber bei anderen Frauen sieht
er schon gerne zu. :-) Nur ich darf das halt nicht.
Er profitiert von meinem besseren Körpergefühl
- na wo wohl? Sonst findet er es okay, und ist bei Auftritten
stolz.
Mein Freund ist ein begeisterter Hobbyfotograf und hat
durch mein Hobby jede Menge Gelegenheit Fotos zuschießen.
Außerdem geht er auf fast alle Auftritte mit und macht
neben Fotos auch die Musiktechnik. Unsere ganze Tanzgruppe
profitiert davon.
Es macht ihn natürlich sehr stolz u. er erzählt
es gern, aber geht z.b. nicht mit zum Auftritt, weil er
dann zu nervös ist. Ich nehme immer eine Freundin mit.
Seine Meinung ist mir viel wert. Aber im großen u.
ganzen ist es ihm egal, ob ich dieses "Hobby"
habe, oder ob ich ein anderes hätte.
Mein Partner ist Araber und hat keine so gute Einstellung
gegenüber Tänzerinnen. Er hat mich zwar mit dem
Tanz kennen gelernt, aber das es für ihn ein so großes
Problem ist kam erst mit der Zeit heraus. Und jetzt ist
unserer Beziehung schon zu fest, als das ich meine Prioritäten
auf den Tanz legen würde. Ich trete weniger auf, und
wenn dann nur noch auf Orientalischen Veranstaltung, wo
nur Menschen hinkommen, die sich dafür interessieren.
Das ich Unterricht nehme ist nicht das Problem, sondern
das ich Auftritte habe. Früher oder später werde
ich ganz aufhören mit den Auftritten.
Er ist sehr stolz auf mich und wenn ich tanze übe
ich eine noch stärkere Anziehungskraft auf ihn aus.
Er unterstützt mich in Administratorischen Dingen.
Fährt mit mir zu WS auch in andere Länder, hilft
mir bei Musikauswahl und Organisation. Berät mich bei
Kostümwahl. Pflegt mit mir Kontakte in der Szene.
Er sieht mich gerne tanzen
Er sieht mich gerne tanzen, aber die Trainingszeit die
ich investieren muß, abends Kurse oder am Wochenende
Workshops das sieht er ungerne
Da mein alter Übungsraum (gehört dem Landkreis)
umfunktioniert wurde und nicht mehr zur Verfügung steht,
war es die Idee meines Mannes, die Ex-Werkstatt seines Vaters
in einen Übungsraum für mich umzubauen.
Er belächelt es, nimmt es nicht richtig ernst.
Er brennt mir meine CDs, gestaltet meine Homepage &
lernt jetzt Darbuka zu spielen...
Er nimmt Teil an meinen Interessen und beschäftigt
sich auch mit meinen Problemstellungen. Das würde niemals
was lächerlich gemacht. Im Gegenteil.
Ich akzeptiere auch sein Hobby, obwohl ich nicht selber
Fußball spiele und freue mich, wenn er sich im Schlamm
gewälzt hat, die Knie aufgeschlagen nach Hause kommt
und völlig kaputt ist - aber glücklich. Außerdem
weiß er, dass ich niemals aufs Tanzen verzichten könnte.
Ich habe schon getanzt, als wir uns kennerlernten. Er bedauert
es, dass ich zuwenig kaufmännische Qualitäten
habe. Deshalb habe ich nie - auch nicht in den Boom-Zeiten
- Rücklagen gebildet.
In den Anfangszeiten nahm mein Mann den Tanz nicht ernst,
dannstand er ihm negativ gegenüber (eifersüchtig).
Inzwischen akzeptiert er den OT als einen wichtigen Teil
meines Lebens.
Er begleitet mich zu allen Auftritten und brennt die CDs
für meine Auftritte - ist somit mitbeschäftigt.
Insgesamt habe ich weniger Zeit für ihn und die Familie.
Auf der anderen Seite sieht er, dass es mir Spaß macht
und gut tut, dass der Unterricht meinen Schülerinnen
gefällt und das Publikum begeistert ist. Warum sollte
er also etwas dagegen haben. Immerhin verdienen wir mit
dem Orientalischen Tanz auch eine Menge Geld.
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